Aus Winfried Hofinger | Holzknecht

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Zum Kommentar "Kaiserliche Hohlheit"

Autor Karl Hofer und Gottfried Kiniger
Medium Tiroler Bauernzeitung
Texttyp Leserbrief
Erscheinungsdatum Dezember 1998
Kategorisierung Politisches; Habsburger; 1998
Anmerkung des Herausgebers Beziehen sich auf: Kaiserliche Hohlheit


Sehr geehrter Herr Chefredakteur!

In der Bauernzeitung vom 10. Dezember las ich den Kommentar "Kaiserliche Hohlheit" und nehme ihre Kenntnis und Ihr Einverständnis an, was sich Herr Dipl.-Ing. Hofinger dabei anmaßt zu schreiben. Der Artikel ist eine respektlose Verhöhnung österreichischer Geschichte unter dem Hause Habsburg über sechs Jahrhunderte, eine absurde Spekulation über Monarchien, die es heute ebenso gibt wie früher, über Dr. Otto von Habsburg, dessen diplomatisches Wirken im Ausland während der Hitlerherrschaft zur kommenden Wiederherstellung Österreichs wesentlich beigetragen hat, über seinen Sohn Karl, dem das Unglück geschah, einen Betrüger als Mitarbeiter zu haben.

Noch anzumerken ist, daß im Winter 1938 Schuschnigg nicht mehr als Bundeskanzler handeln konnte, sondern schon März 1938 von den Nazis verhaftet wurde. Mir scheint der Artikel ist ein billiger Abklatsch der momentanen Hetze von ORF-Leuten. Ein übler Dienst an der Wissensbildung der bäuerlichen Bevölkerung Tirols. Ich wünschte mir, daß sich Herr Dipl.-Ing. Hofinger mehr den "Landwirtschaftlichen Blättern" widmen möge.

Karl Hofer, Haiming


Zum Artikel "Kaiserliche Hohlheit"

Für diesen Bericht des Hofinger, der an Gemeinheit kaum mehr zu überbieten ist, überlasse ich die Rache dem Herrgott. Er möge Hofinger, seinen Helfern und Helfershelfern und allen Verantwortlichen der Tiroler Bauernzeitung nach seiner Gerechtigkeit hundertmillionenfach vergelten, was sie alle mit diesem gemeinen Artikel an unserem Kaiserhaus verbrochen haben. Ihr könnt versichert sein, Gottes Rache kommt sicher.

Gottfried Kiniger sen., Sillian


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