Aus Winfried Hofinger | Holzknecht

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Autor Winfried Hofinger
Medium Tiroler Bauernzeitung
Texttyp Kommentar
Erscheinungsdatum  ? Juli 2001
Kategorisierung TIWAG; Sport; 2001
Anmerkung des Autors Anruf aus Reith: Warum ich so etwas schreibe? Ich: Warum rufen Sie an?

Fridolin Zanon bei Ivos Empfang: "Interessant..." Ich: "Lesen Sie die TBZ regelmäßig?" Er: "Nein, der Artikel machte die Runde im Haus..."

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Früher galt das Scherzwort, dass die TIWAG nur dann in der Zeitung steht, wenn bei ihrem Inn-Rechen in Kirchbichl eine Wasserleiche gefunden wurde. Das hat sich kaum geändert. Geändert hat sich die Lage auf dem Strommarkt. Früher einmal musste nicht nur jeder Haushalt, sondern auch jeder Bauer und jeder Gewerbebetrieb den Strom von dem Erzeuger oder Verteiler nehmen, der ihm vorgegeben war. Nun soll da Wettbewerb möglich werden - und damit wird Werbung nötig. Also fragte man sich bei der TIWAG: Wo bringt die Werbung am meisten? Nicht in der Jugendszene (Jugendliche verbrauchen viel Strom, kaufen tun ihn aber die Eltern), nicht bei den wohltätigen Einrichtungen. Am meisten bringt die Werbung bei dem Zweig, der täglich mit vier bis zehn Seiten in der Zeitung steht. Also ging man, offen zugegeben, weg von der Wohltätigkeit zum Sport. Obwohl man nichts miteinander zu tun hat. Den altvertrauten Bettlern aus der Sozialszene wird das ohne Genierer so gesagt.

Sie meinen, das habe auch für die Tirol Milch zugetroffen? - Stimmt, aber die war dem Wettbewerb immer unvergleichlich härter ausgesetzt. Und die kann leicht nachweisen, dass die paar Millionen für die Fußballer vielfach wieder hereingekommen sind - durch erfolgreiche Fußballer, die vermittelt haben: Milch ist nicht nur etwas für kleine Kinder.

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