Aus Winfried Hofinger | Holzknecht

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Lebenslauf Winfried Hofinger

Autor  ?
Medium unveröffentlicht
Texttyp Lebenslauf
Erscheinungsdatum 2001
Kategorisierung Winfried Hofinger;2001


Winfried Hofinger wurde am 5. Oktober 1939 in Kitzbühel geboren. Sein Vater Dr. Josef Hofinger (1901 - 1990) wurde im Frühjahr 1938 zwangspensioniert. Seine Mutter Elisabeth geborene Greiter (1904 - 1992) stammte aus einer Innsbrucker Familie. Die Familie Josef Hofinger lebte bis 1953 in St. Johann i. T. Mit zehn Jahren wurde Winfried Hofinger 1949 in das fürsterzbischöfliche Gymnasium Borromäum in Salzburg geschickt. Die Matura legte er 1957 in Hall in Tirol ab. Im Herbst 1957 inskribierte er Theologie an der Innsbrucker Universität. Im Herbst 1959 ging er an die damalige Hochschule für Bodenkultur in Wien. In der Hochschülerschaft war er Fachschaftsleiter, ÖH-Vorsitzender und zeitweise auch Stellvertreter des Vorsitzenden des Zentralausschusses. Im Juni 1966 beendete Hofinger das Studium der Forstwirtschaft und heiratete Christine geb. Mlczoch. Die Ehe wurde mit drei Kindern gesegnet: 1967 Christoph, 1969 Nikolaus, 1972 Veronika.

Im Juli 1966 begann er in der LLK für Tirol als Pressereferent. 1975 wurde er zum Kammeramtssekretär bestellt. 1980 übernahm er die Leitung des Forstreferates sowie die Geschäftsführung der Einforstungsgenossenschaft Tirol. Seit es die Landesskipistenkommission gibt, seit 1981, ist er dort bäuerlicher Vertreter. Im Landesjagdbeirat vertritt er die forstlichen Interessen seit 1983. Ab 1990 war er für die forstliche Interessenvertretung und das Pressewesen der LLK für Tirol zuständig. 1998 übernahm er die Leitung des bäuerlichen Schulungsheimes Reichenau in Innsbruck. Im Herbst 2001 trat er, nach 35 Dienstjahren in der LLK für Tirol, in den dauernden Ruhestand. In Belangsendungen, in Beiträgen für den Hörfunk, in Presseaussendungen und in vielen Zeitungsartikeln hat Hofinger für das Verständnis zwischen der bäuerlichen Welt und den übrigen Mitbürgern geworben. Er war immer, auch über den rein beruflichen Bereich hinaus, öffentlich tätig: Von 1978 bis 1982 war Hofinger Obmann des Landesverbandes der Elternvereine an den Pflichtschulen Tirols. Von 1997 bis 2001 war er Vorsitzender des Betriebsrates der LLK

Seit 1973 ist er Vorstandsmitglied des Vereines KIT, einer privaten Initiative zur Heilung der Drogensucht. Seit 1975 ist er Rechnungsprüfer der Gesellschaft für psychische Gesundheit. Von 1985 bis 1995 war er Vorsitzender des Tiroler Landesnaturschutzbeirates, wo er sich vor allem mit Golfplatzfragen, mit dem Klärschlamm, mit dem Transitverkehr, sowie den Grenzen der Skierschließung befasste. Seit 1949 ist er Kirchenchorsänger. Im Liebhaber-Orchester der Musikfreunde und am Mutterer Kirchenchor spielt er das 2. Horn. Im Jahre 1992, zum 175 Geburtstag des ersten landwirtschaftlichen Wanderlehrers, des "Mistapostels" Adolf Trientl, gestaltete Hofinger die erste Biographie über einen Landwirtschaftsberater. Im Sommer 1998, 150 Jahre nach dem denkwürdigen Antrag Hans Kudlichs im Reichsrath, wurde im Schulungsheim Reichenau von Hofinger eine Kudlichfeier organisiert. An der Wiederbelebung des Andenkens von Michael Gaismair, des weithin vergessenen Anführers des Tiroler Bauernaufstandes, war Hofinger mit Michael Forcher und Hermann Weber maßgeblich beteiligt (So Felix Mitterer 2001). Mit der Gemeinde Vösendorf hat er sich des weithin unbekannten Tirolers Peter Jordan angenommen (Vortrag auf der Boku im Winter 2001, in Vösendorf 1998 und 2001). In zahlreichen Büchern und Zeitschriften hat sich Hofinger mit dem Wandel der Kulturlandschaft beschäftigt (z. B. Alpenvereinsjahrbuch 1998, oder "Kultur, Geschichten, Tirol" 1999, "Tirol, übers Jahr" 2000)

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