Aus Winfried Hofinger | Holzknecht

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Autor Winfried Hofinger
Medium Tiroler Bauernzeitung
Texttyp Leserbrief
Erscheinungsdatum 2. Februar 1995
Kategorisierung KIT; Drogen und Such; 1995

Das KIT gibt es immer noch

In einer dieser Tage an alle Haushalte verschickten Sondernummer der "Landeszeitung" zum Thema Drogen bringen die Verfasser das Kunststück zuwege, auf allen acht Seiten das KIT nicht zu erwähnen. Unter den Einrichtungen, in die man Abhängige auf Therapie schicken könnte, werden nur Mödling und der Grüne Kreis (beide Niederösterreich) genannt. Als Beratungsstellen empfiehlt das Gratisblatt fünf "nützliche Adressen", darunter fachlich nicht auf Drogen spezialisierte Einrichtungen, nicht aber die Beratungsstelle des KIT in der Innsbrucker Mentlgasse. Im Vorstand des KIT hat diese Druckschrift großes Erstaunen hervorgerufen. Es sei, so Obmann Dr. Erwin Steinmaurer, dieses Verschweigen des KIT für die Mitarbeiter des KIT, die jahraus, jahrein diese harte Arbeit tun, besonders empörend: Es gibt für sie nicht nur keinerlei Anerkennung vom Land, sondern sogar laufend Angriffe, weil sie Südtiroler auch als Tiroler betrachten - und jetzt noch dies. Zur Information der Leser: Das KIT gibt es seit 20 Jahren. Es betreibt in Steinach und Schwaz je eine therapeutische Wohngemeinschaft. Neun Mitarbeiter kümmern sich um die 41 Klienten, die ins KIT auch ihre Kleinkinder (derzeit fünf) mitnehmen dürfen. 31 der 41 Klienten im KIT sind Tiroler - acht Nord-, 23 Südtiroler.

Für den Vorstand: Dipl-lng. Winfried Hofinger, Schriftführer des KIT seit 1974

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