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		<title>Im Westen ist der Wald eine &quot;Agrar&quot; - Versionsgeschichte</title>
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			<title>Redakteur um 14:44, 23. Feb. 2014</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als vor rund 30 Jahren die Agrargemeinschaft Schönberg in Wien anfragte, ob sie auf ihrem Grund eine Autobahnraststätte bauen könne, da fragten die Wiener ganz verwundert nach, was das denn ist, eine Agrargemeinschaft? Ob das so etwas wie eine Kolchose sei? Hieramts sei nicht bekannt, was man darunter zu verstehen habe. Offenbar hat man umfassend aufgeklärt: Heute steht auf Grund und Boden der Agrargemeinschaft das bekannte Rasthaus neben der Europabrücke.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als vor rund 30 Jahren die Agrargemeinschaft Schönberg in Wien anfragte, ob sie auf ihrem Grund eine Autobahnraststätte bauen könne, da fragten die Wiener ganz verwundert nach, was das denn ist, eine Agrargemeinschaft? Ob das so etwas wie eine Kolchose sei? Hieramts sei nicht bekannt, was man darunter zu verstehen habe. Offenbar hat man umfassend aufgeklärt: Heute steht auf Grund und Boden der Agrargemeinschaft das bekannte Rasthaus neben der Europabrücke.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von den 341.567 Hektar Wald im gemeinschaftlichen Eigentum in ganz Österreich befindet sich über die Hälfte (genau 175.066 ha) in Tirol; es gibt hier mehr Wald in Agrargemeinschaften als im Privatwald, groß und klein: 175.066 ha gegen 166.000 ha. Ähnlich verhält es sich in Vorarlberg: 32.078 ha privat, 34.375 ha gemeinschaftlich. In ganz Österreich ist dagegen fast genau ein Zehntel des Waldbesitzes (341.567 ha von 3,475.311 ha) ein gemeinschaftlicher. Im Burgenland mit seinen Urbarialgemeinschaften ist ein Fünftel des Waldes gemeinschaftlich. In Oberösterreich ist es nur knapp ein Hundertstel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von den 341.567 Hektar Wald im gemeinschaftlichen Eigentum in ganz Österreich befindet sich über die Hälfte (genau 175.066 ha) in Tirol; es gibt hier mehr Wald in Agrargemeinschaften als im Privatwald, groß und klein: 175.066 ha gegen 166.000 ha. Ähnlich verhält es sich in Vorarlberg: 32.078 ha privat, 34.375 ha gemeinschaftlich. In ganz Österreich ist dagegen fast genau ein Zehntel des Waldbesitzes (341.567 ha von 3,475.311 ha) ein gemeinschaftlicher. Im Burgenland mit seinen Urbarialgemeinschaften ist ein Fünftel des Waldes gemeinschaftlich. In Oberösterreich ist es nur knapp ein Hundertstel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Genug der Statistik. Entstanden sind diese Eigentumsformen zumeist erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Vorher waren hier meistens die Gemeinden Eigentümer - und die Eigentümer der sogenannten Stammsitzliegenschaften hatten im Gemeindegut ein Holzbezugsrecht. Dieses Holzrecht war meistens dem Umfang nach nicht genau umschrieben, sondern man hatte ein Anrecht auf die Deckung des &amp;quot;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Hausund Gutsbedarfs&lt;/del&gt;&amp;quot;. Im Zuge der Regulierung hat man den an sich schönen, aber zu Mißbräuchen verleitenden Begriff des Haus- und &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Gutsbedarfs &lt;/del&gt;durch einen Anteil am bisherigen Gemeindegut ersetzt. Nun heißt es z. B. in der Gemeinde M., daß ein Bauer drei &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Agrar-anteile &lt;/del&gt;hat und ein Kleinhäusler einen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ergeben alle Anteile zusammen 80 und ist der Wald 400 ha groß, dann läßt sich ausrechnen, daß ein Anteil einem &amp;quot;ideellen&amp;quot; Waldbesitz von 5 ha entspricht; drei Anteile sind 15 ha gleichzuhalten. In &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;der Agrargemeinschaft O. &lt;/del&gt;sind die Anteile in Prozenten angegeben: 2,74% beim Hof A, 3,04% beim Hof B, 1,27% beim Schulhaus usw., je nach Umfang und Bedarf der Stammsitzliegenschaft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Genug der Statistik. Entstanden sind diese Eigentumsformen zumeist erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Vorher waren hier meistens die Gemeinden Eigentümer - und die Eigentümer der sogenannten Stammsitzliegenschaften hatten im Gemeindegut ein Holzbezugsrecht. Dieses Holzrecht war meistens dem Umfang nach nicht genau umschrieben, sondern man hatte ein Anrecht auf die Deckung des &amp;quot;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Haus- und Gutsbedarfes&lt;/ins&gt;&amp;quot;. Im Zuge der Regulierung hat man den an sich schönen, aber zu Mißbräuchen verleitenden Begriff des Haus- und &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Gutsbedarfes &lt;/ins&gt;durch einen Anteil am bisherigen Gemeindegut ersetzt. Nun heißt es z. B. in der Gemeinde M., daß ein Bauer drei &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Agraranteile &lt;/ins&gt;hat und ein Kleinhäusler einen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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			<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 14:44:52 GMT</pubDate>			<dc:creator>Redakteur</dc:creator>			<comments>http://www.hofinger.eu/wikih/Diskussion:Im_Westen_ist_der_Wald_eine_%22Agrar%22</comments>		</item>
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			<title>Adminiko:&amp;#32;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;div class=&quot;artikel90&quot;&gt; ={{PAGENAME}}= {{Infobox Publikation | autor = Winfried Hofinger | medium = Der fortschrittliche Landwirt | texttyp = Artikel | erscheinun…“</title>
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			<description>&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div class=&amp;quot;artikel90&amp;quot;&amp;gt; ={{PAGENAME}}= {{Infobox Publikation | autor = Winfried Hofinger | medium = Der fortschrittliche Landwirt | texttyp = Artikel | erscheinun…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;artikel90&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
={{PAGENAME}}=&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
| autor = Winfried Hofinger&lt;br /&gt;
| medium = Der fortschrittliche Landwirt&lt;br /&gt;
| texttyp = Artikel&lt;br /&gt;
| erscheinungsdatum= Heft 22/1995&lt;br /&gt;
| kategorien= Agrargemeinschaften; 1995&lt;br /&gt;
| anmerkungen=&lt;br /&gt;
| anmerkungen2=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor rund 30 Jahren die Agrargemeinschaft Schönberg in Wien anfragte, ob sie auf ihrem Grund eine Autobahnraststätte bauen könne, da fragten die Wiener ganz verwundert nach, was das denn ist, eine Agrargemeinschaft? Ob das so etwas wie eine Kolchose sei? Hieramts sei nicht bekannt, was man darunter zu verstehen habe. Offenbar hat man umfassend aufgeklärt: Heute steht auf Grund und Boden der Agrargemeinschaft das bekannte Rasthaus neben der Europabrücke.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den 341.567 Hektar Wald im gemeinschaftlichen Eigentum in ganz Österreich befindet sich über die Hälfte (genau 175.066 ha) in Tirol; es gibt hier mehr Wald in Agrargemeinschaften als im Privatwald, groß und klein: 175.066 ha gegen 166.000 ha. Ähnlich verhält es sich in Vorarlberg: 32.078 ha privat, 34.375 ha gemeinschaftlich. In ganz Österreich ist dagegen fast genau ein Zehntel des Waldbesitzes (341.567 ha von 3,475.311 ha) ein gemeinschaftlicher. Im Burgenland mit seinen Urbarialgemeinschaften ist ein Fünftel des Waldes gemeinschaftlich. In Oberösterreich ist es nur knapp ein Hundertstel.&lt;br /&gt;
Genug der Statistik. Entstanden sind diese Eigentumsformen zumeist erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Vorher waren hier meistens die Gemeinden Eigentümer - und die Eigentümer der sogenannten Stammsitzliegenschaften hatten im Gemeindegut ein Holzbezugsrecht. Dieses Holzrecht war meistens dem Umfang nach nicht genau umschrieben, sondern man hatte ein Anrecht auf die Deckung des &amp;quot;Hausund Gutsbedarfs&amp;quot;. Im Zuge der Regulierung hat man den an sich schönen, aber zu Mißbräuchen verleitenden Begriff des Haus- und Gutsbedarfs durch einen Anteil am bisherigen Gemeindegut ersetzt. Nun heißt es z. B. in der Gemeinde M., daß ein Bauer drei Agrar-anteile hat und ein Kleinhäusler einen.&lt;br /&gt;
Ergeben alle Anteile zusammen 80 und ist der Wald 400 ha groß, dann läßt sich ausrechnen, daß ein Anteil einem &amp;quot;ideellen&amp;quot; Waldbesitz von 5 ha entspricht; drei Anteile sind 15 ha gleichzuhalten. In der Agrargemeinschaft O. sind die Anteile in Prozenten angegeben: 2,74% beim Hof A, 3,04% beim Hof B, 1,27% beim Schulhaus usw., je nach Umfang und Bedarf der Stammsitzliegenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1995]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 15:26:35 GMT</pubDate>			<dc:creator>Adminiko</dc:creator>			<comments>http://www.hofinger.eu/wikih/Diskussion:Im_Westen_ist_der_Wald_eine_%22Agrar%22</comments>		</item>
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